AUFSTELLUNGSARBEIT



Aufstellungen dienen als Vorbereitung einer Lösung für unterschiedliche Anliegen und als Grundlage für einen neuen Weg. Alles, womit wir außen und innen in Verbindung stehen, eignet sich mit Hilfe einer Aufstellung verdeutlicht und geändert zu werden.



Der erste Teil der Aufstellung ist die Stellungsarbeit. Das erste Bild gibt Aufschluss, in welchem System sich der Klient bezüglich seiner Frage oder seines Anliegens befindet. Es wird das innere Bild des Klienten dargestellt, das der Klient immer in sich trägt.



Im zweiten Teil bringt der Therapeut durch Prozessarbeit Veränderungen in das System. Die verschiedenen Positionen werden miteinander in Beziehung gebracht. Rituale Sätze verbessern diese Beziehung.



Der Klient ist zunächst nicht selbst in sein System involviert. Repräsentanten stellen sich für ihn und für die Positionen seines Systems zur Verfügung. Zum Schluss steigt der Klient in das aufgestellte System ein und nimmt von seinem Repräsentanten das Erlebte auf.



Der Aufstellungsprozess weitet das im Inneren abgebildete Beziehungssystem aus und verbessert es. Das wirkt sich in der Zukunft positiv auf den Klienten und sein Umfeld aus.